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Befallsbilder
pilzlicher Blattfleckenkrankheiten sind verschiedenartig
und vielgestaltig; die unterscheidende Beurteilung (Diagnose)
ist sehr schwierig. |
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Meistens
sind Blattfleckenkrankheiten die Folge mangelhafter Ern”hrung. |
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Blattfleckenkrankheit
Erscheinungsbild:
Von der Blattspitze oder auch vom Blattrand ausgehende,
unregelm”þige Flecken,
etwa 30 bis 50 mm ¯, rotbraun bis aschgrau, dunkelbraun gerandet, kugelige Sporenlager
in den Blattflecken schwarz. Mit dem fortschreitenden Befall sterben die Bl”tter
von der Spitze her ab.
Abhilfe:
Spritzen mit einem von der Biologischen Bundesanstalt
zugelassenen pilzt–tenden,
breitenwirksamen Mittel wie "Dithane Ultra", "Polyram WG" oder "Saprol
Neu". Falls sich nach einer ersten Spritzung kein sichtbarer Erfolg
zeigt, oder wenn infolge Regens das gespritzte Mittel abgewaschen wurde,
so ist
in jedem der F”lle die Behandlung in 14-t”gigem Abstand ein- bis zweimal
zu wiederholen. |

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Grauschimmel-F”ule,
typisch ist die mehr oder weniger starke Blattverkr¸mmung. |
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Grauschimmel-Fäule
Erscheinungsbild:
Blattspitze bis etwa 1/3 des Blattes zun”chst mit einem graufarbigen Schimmelbelag ¸berzogen,
der sich oftmals nach und nach ¸ber die ganze Blattspreite bis hin zum Blattstiel
ausbreitet. Ursache daf¸r sind Schw”cheparasiten der Gattung Botrytis, denen
hohe Luftfeuchtigkeit und warme Witterung zusagen, und die Ende Juni / Anfang
Juli an noch weichen, nicht voll entwickelten Bl”ttern auftreten k–nnen.
Abhilfe:
Zur Abhilfe ist das Spritzen mit "Euparen WG" zweckm”þig. Benetzungsmittel (siehe
oben unter Anmerkung) dem Spritzwasser hinzuf¸gen; Spritzen nach 14 Tagen
wiederholen.
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